Fachbereich Ware und Verkauf I (Lebensmittel)
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Ware und Verkauf I
(Lebensmittel)


Fachbereichsleitung

Frau Müller



Hier erfahren Sie alles über das Fach Lebensmittelwarenkunde:

Rahmenlehrplan


1.1 Was schreibt der Rahmenlehrplan vor?

Hier erfahren Sie alles über den Rahmenplan für das Fach Lebensmittelwarenkunde:

 

Inhalteund Zielformulierungen der WuV- und WP- relevanten Lernfelder

LF 2            Verkaufsgespräche kundenorientiert führen  (lt. RLP1. Lj. 80 Std.)

 

  Inhalte:        
- Warenvorlage                          
- Preis-Leistungs-Beziehung
- beratendes Verkaufen               
- Ergänzungsverkäufe

                           

Zielformulierung:    Die Schülerinnen und Schüler können

- unter Anwendung von Waren-, Kommunikations- u. Verkaufskenntnissen Verkaufsgespräche zur Zufriedenheit der Kunden u. des Unternehmens führen,

- wichtige Elemente der Kommunikations- u. Verkaufstechnik sowie Techniken zum Erwerb wesentlicher Kenntnisse über Warenbeherrschen u. in Rollenspielen anwenden mit nonverbalem u. verbalem kundenorientiertem Verhalten (bei Bedarf in fremder Sprache)

- Warenkenntnisse zur Entwicklung geeigneter Verkaufsargumente nutzen,

- Serviceleistungen u. angemessene Reaktion auf Kundeneinwände in das VG einbeziehen,

- Alternativvorschläge einbeziehen mit dem Ziel, die Kaufentscheidung zu fördern und zu

  einem erfolgreichen Kaufabschluss zu bringen,

- Kriterienkataloge zur Beurteilung von Spiel- . Trainingssituationen erstellen,

- Kommunikations- u. Verkaufssituationen u. Abgabe angemessener Rückmeldungen bewerten(Hilfsmittel: Audio- u. Videotechnik).

 

LF 4            Warenpräsentieren (lt. RLP 1. Lj. 40 Std.)

 

Inhalte:        

- Ladengestaltung            
- Warenträger                  
- Preisauszeichnung
- Visual Merchandising       
- Regalzonen                   
- Schaufenster
- Kundenlaufstudien          
- Warenkennzeichnung

 

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler können

- Waren kundengerecht, verkaufswirksam u. betriebswirtschaftlich sinnvoll platzieren u. präsentieren,

- Konzepte entwickeln zur WP u. diese darstellen,

- Kriterien erarbeiten u. danach Ideen bewerten,

- Besonderheiten von Betriebsform, Verkaufsform u. Sortiment sowie allgemeine Regeln von Warenpräsentation u. –platzierung u. verkaufspsychologische Erkenntnisse berücksichtigen.

 

LF 10   Besondere Verkaufssituationen bewältigen (lt. RLP 2. Lj. 60 Std.)

 Inhalte:

- Kundentypen, Kundengruppen, Konsumtypen    

- Verkaufen bei Hochbetrieb                            

- Kunden in Begleitung                                   
- Kulanz           
- Verkaufen kurz vor Ladenschluss                   
- Ladendiebstahl
- Geschenk- und Besorgungskauf                     
- Verkaufsstörungen
- Gewährleist., Garantie, Produkthaftung           
- Finanzierungskauf

 

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler können

- ausgehend von der Unternehmensphilosophie bei Sonderfällen im Verkauf situations- u. fachgerecht handeln,

- auf das Kundenverhalten in unterschiedl. Situationen angemessen reagieren unter zielgerichteter Anwendung verbaler u. nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten,

- fachgerecht beraten, ggf. auch in fremder Sprache,

- bei Umtausch u. Reklamation im Interesse des Unternehmens u. des Kunden handeln u. dabei rechtliche u. betriebliche Regelungen beachten,

- mögliche Konflikte in Beratungssituationen erkennen, Stresssituationenbewältigen u. durch situations-adäquates Verhalten zu deren Lösung beitragen,

- den individuellen Ansprüchen der Kunden gerecht werden.

 

LF 12         Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen + binden 

(auszugsweise lt. Dienstbesprechung zwischen FBL’ern u. Schulleitung im OSZ Hdl 2/Oscar-Tietz-Schule am 16.3.06)

 

WuV-relevante Inhalte:

- kundenbezogene, warenbezogene, u. zahlungsbezogene Serviceleistungen,

- Beschwerdemanagement + Gesprächsführung,

- auch schriftliche Reaktionen auf Beschwerden,

- Kundenbindungsinstrumente: Kundenkarte, 24Std.Service, Reparaturservice,

- evtl. Event-Management.

 

WuV-relevante Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler

- begreifen waren- und kundenspezifische Servicebedürfnisse als einen wichtigen Ansatz zur Schaffung u. Erhaltung einerunverwechselbaren Marktposition,
- stellen Servicekonzepte ihrer Ausbildungsbetriebe vor u. analysieren Schwierigkeiten bei der Umsetzung,

- entwickeln u. begründen weitere Maßnahmen   zur Servicepolitik, um damit die Kundenbindung zu verstärken und setzen sich dabei auch mit dem Beschwerdemanagementauseinander.

 


1.2 Infos zum Arbeitsplan WARE und VERKAUF - Bereich  Lebensmittel

Warenwelt Lebensmittel

 

1. + 2. Lj:

- Milch, Milcherzeugnisse, Käse, Fette

- Frisches Obst und Gemüse

- Brot + Backwaren (einschl. Mehl), Reis

- Fleischerzeugnisse (= Hackfleisch, Wurst, Schinken)

- Haltbargemachte Fischerzeugnisse (einschl. Konservierungsmethoden)

- Deutsche Weine, Schaumweine, Likörweine

 - Alkoholfreie Getränke, Bier u. Biermischgetränke

 

+ 3. Lj:

- Würzmittel (= Gewürze, Kräuter, Essig, Senf, Mayonnaise, Remouladen,Würzsoßen, Würzpasten)

- Kaffee, Tee, Kakao, Kakaoerzeugnisse

- Spirituosen und Alkopops

 

2. Welches Lehrbuch müssen Sie kaufen?

Ihr Fachlehrer

wird Ihnen im Unterricht WARE UND VERKAUF

diverse Literaturquellen bereitstellen.

 

Das hier abgebildete Lehrbuch müssen Sie für Ihre Berufsausbildung

 

„Verkäufer(in) im Lebensmittel-Einzelhandel“

„Kaufmann/-frau im Lebensmittel-Einzelhandel“

 

käuflich erwerben:

 

 

 

 

 

 

ISBN 978-3-8045-3904-4

Winklers Verlag

Autor: Peter Zogg

Preis: 30,95 €

 

 

 

Und wir empfehlen Ihnen Ergänzungsliteratur

 

 

 

 

 

Das Buch informiert Sie

mit bildhaften Darstellungen

und prägnanten Texten über

- Sortenvielfalt,

- Herkunft,

- Herstellung,

- Qualitätsbeurteilung,

- Verwendung und

- Lagerung

von Lebensmittelgruppen.

 

 

 

 

ISBN-Nr. 3-920785-02-9         Unverbindliche Preisempfehlung 13,12 €

 

oder wenn Sie mögen verschiedene AID Heftchen

 

 

 

 

 

 

 

 

näher Informationen erhalten Sie unter www.aid.de

 

 

 

und kostenfrei erhalten sie Markenlehrbriefe

 

 

 

 

Sie bestellen unter www.markenlehrbriefe.de

 

und bezahlen nur den Versand

 

Auch Ihr Fachlehrer

„Ware und Verkauf“

wird Ihnen gern
zusätzliche
Literaturtipps geben.

Sprechen Sie ihn an!

 

3.1. Wer ist schon gespannt auf Unterrichtsinhalte?
Ihr Unterricht im Fach WARE UND VERKAUF besteht aus 2 Bausteinen WARENKUNDE + VERKAUFSKUNDE,
d.h. z.B. Kenntnisse erwerben über


- Herkunft, - Verkaufstechnik,
- Herstellung, - kundenorientiertes Verhalten,
- Verarbeitung, - Kundengruppen,
- Qualitäten, - Verhalten in besonderen,
- Sortenvielfalt, Verkaufssituationen
- Inhaltsstoffe, (z.B. bei Diebstahl
- Nährwert, oder Reklamation),
- Lagerung / Warenpflege,
- Haltbarkeit,
- Verwendung,

um im Verkaufsraum als Mittler
zwischen Ware und Kundenansprüchen
zu fungieren.

Quiz  rund  um  das  BioSiegel

 

Beantworten Sie die Fragen zum Thema Bio-Siegel.

Nur eine der angegebenen Antworten ist jeweils richtig.

Der Buchstabe der richtigen Antwort ist Bestandteil des Lösungssatzes.

 

 

Nr.

Fragen

Lösung

1

Wie viel Ecken hat das Bio-Siegel?

A

8 Ecken

B

6 Ecken

C

5 Ecken

D

keine, es ist rund

 

2

Aus welchen Farben besteht das Bio-Siegel?

Z

gelb-grün-schwarz

F

blau-grün-rot

I

grün-schwarz-weiß

 

3

Bitte ergänzen: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und ...

T

Verbraucherschutz

C

Marktordnung

B

Forstwirtschaft

 

4

Seit wann werden Produkte mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet?

L

1970

A

2001

U

1991

 

5

Wie hoch ist der Anteil an Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft bei

einem Produkt mit dem Bio-Siegel?

M

70%

G

mind. 95%

X

50%

 

6

Was ist im ökologischen Landbau verboten?

Y

Traktoren zu

benutzen

S

mehr als 3 Arbeiter zu

beschäftigen

U

Gentechnik zu

verwenden

 

7

Wie viele Produkte mit dem staatlichen Bio-Siegel gibt es auf dem Markt?

B

über 1500

W

über 22000

O

über 50000

 

8

Bio-Obst und Bio-Gemüse dürfen nicht

N

gewaschen werden

H

bestrahlt werden

E

gekocht werden

 

9

Was versteht man unter dem Begriff „Aquakultur“?

S

kontrollierte Aufzucht

von z.B. Fischen und Algen

J

natürliche Beregnung

von Ackerflächen

 

10

Welche Anforderungen stellt das stattliche Bio-Siegel unter anderem?

C

Recycling

I

artgerechte Tierhaltung

P

Legebatterien

 

11

Woher kommt die Bio-Milch?

R

von der lila Kuh

L

 von ökologisch gehaltenen Kühen

 

12

Von wem werden die Öko-Kontrollstellen zugelassen? Von

G

dem TÜV

M

der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

 

13

Woran erkenne ich auf der Verpackung, dass ich ein echtes Bio-Produkt kaufe?

T

der Code der Kontrollstelle

ist vermerkt

A

das Produkt ist

in Öko-Papier

verpackt

P

anhand der

Zutatenliste

 

14

Welches Gesetz regelt die Nutzung des Bio-Siegels?

N

Tiertransport-

verordnung

E

Naturschutz-

gesetz

C

Öko-Kennzeichen-gesetz

 

 

Nur wenn Sie alle Fragen korrekt beantworten, erhalten Sie den richtigen Lösungssatz:

 

1

10

7

 

12

4

14

8

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

6

9

13

2

5

 

Ein kleiner Tipp für Sie:

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen unter

www.biosiegel.de

und

www.oekolandbau.de

 

 

Der Lösungssatz lautet:

 

1

10

7

 

12

4

14

8

3

B

I

O

 

M

A

C

H

T

T

11

6

9

13

2

5

 

L

U

S

T

I

G

 

Hier erfahren Sie alles über die Lehrküche für das Fach Lebensmittelwarenkunde:

 

Auch eine Lehrküche werden Sie nutzen

 

3.1.3.1  Ausstattung

 

Unsere Lehrküche wirkt sehr schön weiträumig und hell:

 

 

und sollte auch genauso von den Klassen verlassen werden

 

 

3.1.3.2  Diese Rezepte können Sie zu Hause leicht nachvollziehen,

z.B. zum Thema Backwaren in der Vorweihnachtszeit:

3.1.4 Auch Fachexkursionen werden Sie durchführen
3.1.5 Auch Verkostungen machen Spaß und bringen Mehrwert
3.1.6 Auch Projektarbeit im selbstorganisierten Lernen wird Ihnen Freude und Erfolg bringen

 

3.2. Wer sind Ihre Fachlehrer?


3.3. Wie bilden sich Ihre Fachlehrer für Sie fort?


4. Welche Medien wird Ihr Fachlehrer vorwiegend in diesem Unterricht nutzen?

Fahren Sie mit der Maus über die Bilder, um Sie zu vergößern. Der PopUpBlocker muss deaktiviert sein.

Allgemeine Lernhilfe

DVD's als Lernhilfe

Hefte als Lernhilfe

u.a. von den Verlagen: aid infodienst, coTec Verlag, medialog-Verlag und LPV Lebensmittel Praxis Verlag


5. Welche Internetadressen können Ihnen Nutzen bringen?

6. Wie ist das mit Zwischentests und Klassenarbeiten?

7. Worum geht es bei der Abkürzung DGWT?

8. Was prüft die Industrie- und Handelskammer zu Berlin am Schluss der Ausbildung wie ab?

9. Verabschiedung



Freiwillige Zusatzprüfung Spezielle Warenkunde und Kundenberatung

Freiwillige Zusatzprüfung

Spezielle Warenkunde und Kundenberatung
Zertifizierung durch die IHK zu Berlin

Inhalt:

Sie können sich in Ihrer Branche
(eine Auflistung befindet sich umseitig)
auf besondere Kenntnisse in
Warenkunde und Kundenberatung
prüfen lassen.

Geprüft wird das warenkundliche Wissen,
das Sie sich während der Ausbildung
in der Schule angeeignet haben.
Die Prüfungsaufgaben orientieren sich
am Lehrplan des Faches
Warenverkaufskunde.


Vorteile:

- Sie verfügen über eine von der IHK
ausgestellte Urkunde, mit der Sie Ihre
Arbeitsmarktchancen durch einen
zusätzlichen Qualifizierungsnachweis
verbessern.

- Sie erbringen damit den Nachweis
über das Erlernen von Inhalten,
die über die unmittelbaren Anforde-
rungen der Ausbildungsordnungen
hinausgehen.

- Sie dokumentieren damit ein besonde-
res Leistungsverständnis, das Ihnen
innerbetrieblich und bei Bewerbungen
weiterhelfen kann.

Organisatorisches

Anmeldung:

über die IHK
(Frau Jürgensen Tel. 31510224)
i.d.R. mit der Meldung zur
Abschlussprüfung

über die IHK als externer
Teilnehmer

Prüfungstermin:

ca. 14 Tage nach der schriftlichen
IHK-Sommerprüfung
(genaues Prüfungsdatum abrufbar
unter www.ihk-berlin24.de)

Zeitdauer:

90 Minuten

Gebühr:

70,00 €
(wird i.d.R. von den Ausbildungs-
betrieben bzw. den Bildungs-
trägern übernommen)

Prüfungsort:

OSZ Handel 1
Wrangelstr. 98
10997 Berlin

Diese Zusatzprüfung können Sie in Ihrer Branche ablegen,

z. B.


BAUMÄRKTE,

SCHUHE,

TEXTIL,

TANKSTELLEN,

NAHRUNGS- UND GENUSSMITTEL.

 

Zitate von Auszubildenden
nach der Zusatzprüfung:


"Nix für Beratungsmuffel"
"Mit dem SEHR GUT im Zertifikat konnte ich im Bewerbungsverfahren richtig punkten."
"... äußerst vernünftig, dass mal was abgefragt wird, was im Verkauf eine wesentliche Rolle spielt."
"Freiwillig mache ich überhaupt nix wieder."
"Da trennt sich die Spreu vom Weizen."
"Endlich eine offizielle Anerkennung über warenkundliches Fachwissen."
"Ich hätte noch mehr schreiben können."





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